Redaktion: Julia Neuhaus
Ernst & Young publizierten dieser Tage wieder die Ergebnisse ihrer Korruptionsumfrage 10th Global Fraud Survey, der Spiegel schreibt: “Jeder dritte Angestellte würde schmieren” und das scheint erschreckend viel.
Tatsache ist, dass Führungsverantwortliche in Bezug auf ihre Handlungen und Entscheidungen oft Interessenkonflikten gegenüberstehen.
Tatsache ist auch, dass viele Unternehmen sich aktiv um den Schutz vor korrupten Handlungen ihrer Mitarbeiter bemühen.
Als Anbieter von Ethik-Trainings für Top-Führungsverantwortliche machen wir natürlich vornehmlich Erfahrungen mit Unternehmen, die auf diesem Gebiet sehr engagiert sind.
Aber was ist, wenn das Unternehmen kein Compliance-Programm mit einem klaren Verhaltenskodex zur Handlungsorientierung bietet? Und selbst ein solcher Verhaltenskodex kann nicht für alle Situationen wappnen!
Auf der Suche nach Antworten lohnt sich ein Tauchgang in ein aufregendes Spannungsfeld, nämlich das von Wirtschaft und Philosophie.
Philosophie im Business, für viele klingt das nach einer gewagten Kombination. Ist es aber nicht, es gehört zum Alltag eines Führungsverantwortlichen. Wie auch die Grundlagen der Ökonomik ist die Ethik eine Disziplin der praktischen Philosophie.
Ethik ist das philosophische Rüstzeug, um als Führungsverantwortlicher Entscheidungen im Sinne der Corporate Social Responsibilty zu treffen, auch dann, wenn es keine bewährten Best Practice-Lösungen gibt, auf die man sich berufen kann.
Hier eine Zusammenstellung theoretischer Grundlagen für einen leichten Einstieg in ein wichtiges Thema:




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