Mai 09

Autoren: Griseldis Ellis und Christian Jacobs

Wir freuen uns sehr, Sie zu den Veranstaltungen unserer Leadershipwertstatt 2011 einzuladen!

In diesem Jahr finden zwei Retreats statt, die einzeln oder auch zusammen besucht werden können. Die Veranstaltungen richten sich inhaltlich an den Themenstellungen im Wirtschaftsleben aus, die Griseldis Ellis und Christian Jacobs für das Jahr 2011 als sehr relevant ansehen:

Aufmerksamkeit und Macht

Beide Themen stehen sich auch in ihrer psychosozialen Kraft sehr nahe, da eine vertiefende und intensivere Aufmerksamkeit wie selbstverständlich zu einer authentischen und guten Machtfülle oder Präsenz führt und eine zu gewaltige Machtausübung meist mit einer geringen Aufmerksamkeit einhergeht.

Die Retreats finden zu folgenden Terminen wunderbar gelegenen Tagungszentrum der WISAG am Sutten bei Rottach-Egern beziehungsweise im idyllischen Landhaus Eggert vor den Toren von Münster statt.

16.06. – 18.06.2011 Aufmerksamkeit (Sutten)
20.10. – 22.10.2011 Macht (Landhaus Eggert im Münsterland)
17.11. – 19.11.2011 Macht (Sutten)

Zusätzlich gibt es für die Retreat-Teilnehmer der letzten Jahre nun das vertiefende Retreat:

Das pralle Leben.

Diese Veranstaltung findet zu folgenden Terminen im Haeckenhaus am Eiswoog im Naturpark Pfälzerwald statt:

24.05.2011 Das pralle Leben.
13.09.2011 Das pralle Leben.

Das Programm und alle weiteren detaillierten Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in den unten stehenden PDF-Dateien.

Leadershipwertstatt Retreats 2011
Retreat Aufmerksamkeit
Retreat Macht

Anfragen und Anmeldungen bitte an Doris Lösch unter doris.loesch@justhuman.de oder 089 2121 84-12.

Wir berücksichtigen Teilnehmer in der Reihenfolge der Anmeldungen und freuen uns auf Sie!

Mit freundlichem Gruß
Griseldis Ellis und Christian Jacobs für die J&P GmbH

Feb 09
Größerer Spielraum, weniger Stress

Größerer Spielraum, weniger Stress

Autor: Andreas Mojzisch

Viele Menschen müssen unter Zeitdruck arbeiten. Ein Termin jagt den anderen und die Deadlines häufen sich. Wie gehen Menschen mit Zeitdruck um? Unter welchen Arbeitsplatzbedingungen kommen wir ohne Probleme mit Zeitdruck klar und welche Arbeitsplatzbedingungen führen dazu, dass Zeitdruck negative gesundheitlichen Folgen hat? Diesen Fragen haben sich der Arbeitspsychologe Jan Häusser und sein Team in einer aktuellen experimentellen Studie gewidmet.

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Nov 10

Autor: Tereza Sommerfeld

Immer häufiger liest man, dass sich auch in Deutschland die Mafia ausbreitet und mittlerweile sogar ihre Konflikte austrägt. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, wenn, wie letztes Jahr in Duisburg, das Feuer auf eine unscheinbare Eisdiele eröffnet wird. Denn das Erfolgsmodell Mafia lebt vom Codex, der die Verhaltensweisen aller Beteiligten regelt und dafür sorgt, dass nichts nach außen dringt, was die Organisation gefährden könnte.

Mafia mama with roller pin

Dieses Erfolgsmodell können sich zu einem gewissen Teil auch Firmen zunutze machen, nämlich dann wenn es um das Befolgen von einheitlichen Regeln geht. Die Einhaltung von Richtlinien und Regeln kann in Unternehmen durch Einführung von Compliance erreicht werden.

Denn auch legal operierende Firmen wollen ihr Geschäft vor Schäden bewahren. Doch müssen sie dazu nicht ihre Mitarbeiter, wie die Mafia, mit dem Tod bedrohen, sondern sie sollten im Gegenteil positive Anreize und Hilfestellungen zur Einhaltung schaffen, um Gefahren vom Unternehmen abzuwenden.

Risiken wie Diebstähle, Korruption oder Hacker-Angriffe können durch ein funktionierendes Compliance-System innerhalb einer Firma begrenzt werden. Dazu sind vier Schritte vonnöten:

- Identifikation von organisatorischen und rechtlichen Risiken

- Einführung eines Kontrollsystems

- Einrichtung eines internen Informationssystems

- Entwicklung eines internen und externen Kommunikationssystems

Die Durchführung dieser Maßnahmen hängt eng mit der Personalabteilung zusammen. Angefangen bei der Auswahl der Mitarbeiter, über die Entwicklung des Personals bis hin zur internen Organisation und Prozessentwicklung der Compliance und der daraus folgenden Vergütungsstruktur. Diese Verantwortung beinhaltet allerdings auch erhebliche Haftungsrisiken für die Personalleiter.

Die Einrichtung einer Compliance-Organisation erfordert aber nicht zwingend neue Mitarbeiter. Denn der Grundbedarf kann leicht durch vorhandene Mitarbeiter gedeckt werden, erst im Compliance-Fall werden weitere Kräfte benötigt, die aber auch extern hinzugezogen werden können. Die Erkennung und Minimierung der Schadensfälle bleibt eine Aufgabe der Fachabteilungen. Compliance ist daher nicht mehr und nicht weniger als eine Verbesserung bereits bestehender Strukturen innerhalb eines Unternehmens.

Compliance-Maßnahmen dienen letztlich nicht nur der Risikominimierung von Schadensfällen sondern führen auch zur Steigerung der Effizienz und Effektivität. Wenn man Kontrollmechanismen optimiert und damit Kosten senken kann oder durch ausbleibende Schäden die Produktivität erhöht wird, führt das insgesamt zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Deshalb: Haltet euch an den Codex! Ihr wollt doch nicht etwa, dass ein Unglück geschieht…

Sep 02

Ein großartiges Kommunikationsformat … ohne Worte von uns:

 

Danke an Lina für die Empfehlung und danke an Annie und das Team von http://www.storyofstuff.com/

Aug 31

Wilhelm Schmid

Wilhelm Schmid hat vergangene Woche im Rahmen eines Change-Prozesses bei  unserem Kunden neckermann.de diesen Vortrag gehalten:

Warum Führung ohne Selbstführung scheitern muss
(Der vollständige Artikel öffnet sich beim Klicken in einem neuen Fenster.)

Eine großartige Gedankenreise und ein wichtiger Impuls für alle, die sich intensiv mit Führung auseinandersetzen. Wilhelm Schmid begeistert uns immer wieder aufs Neue durch die schlichte Wesentlichkeit seiner Aussagen, die Stringenz und Klarheit, mit der er komplexe Seelenwirklichkeiten vor uns ausbreitet, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.

In unserer Kategorie “Menschen, von denen wir diese Woche wirklich wirklich etwas gelernt haben” geht der Wanderpokal an diesen wunderbaren Philosophen. Vielen Dank!!!

Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als „philosophischer Seelsorger“ an einem Krankenhaus in der Nähe von Zürich/Schweiz tätig.

Homepage: www.lebenskunstphilosophie.de
Foto: Dirk von Nayhauß

Jüngste Buchpublikationen:

Die Liebe neu erfinden. Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen, Suhrkamp Verlag, Berlin 2010.

Glück – Alles, was Sie darüber wissen müssen und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist, Insel Verlag, Frankfurt a. M. 2007, 8. Auflage 2009.

Die Kunst der Balance. 100 Facetten der Lebenskunst, Insel Taschenbuch, Frankfurt a. M. 2005.

Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst, Suhrkamp Verlag, Reihe Bibliothek der Lebenskunst, Frankfurt a. M. 2004, Taschenbuch 2007.

Aug 24

Autor: Julia Neuhaus

Since I am a child I have a serious mental disorder (especially from a German bookkeepers point of view): making other people happy makes me extremely happy. I never cared about the fact if the person would return whatever I did because I did it just for myself in some way because of that feeling of warmth and the exitement I feel, when I see somebody being surprised by something nice he/she didn´t expect. My heart wants to do a somersault and I have to smile about one million times afterwards when I remember the moment. I deeply believe in the fact that if everybody would give good energy freely, everybody would get lots of good energy from all kinds of sources and overall happiness and health and peace on this planet would increase immensely.

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Apr 09

Autor: Marie Jacobs

Erinnern Sie sich an die seltenen Momente, als Sie noch klein waren und es kam eine, an Sie adressierte Postkarte im Briefkasten an? – Welche Freude! Da erzählte eine Freundin oder ein Freund, dass es ihr oder ihm gut ging, dass die Sonne scheine und dass der Urlaub toll sei.

Heute schreiben wir kaum noch Postkarten. Wir schreiben E-Mails. Wir schreiben aber selten über unseren Urlaub, sondern in der Regel verfassen wir kurze Informationen, meist geschäftlicher Natur; zu oft unangemessen verfasst. Selten ist die Freude über eine E-Mail vergleichbar mit der Freude, die wir als Kind verspürten, wenn wir einmal im halben Jahr eine eigene Postkarte erhielten.

Wenn wir nun aber ein paar kleine Regeln im Umgang mit den Briefen, die keine Briefe sind, beachten, können wir vielleicht ein bisschen Freude beim Empfang zurückgewinnen.

1. Bevor eine Email geschrieben wird, sollte der Schreibanlass geprüft werden: ist die Email nicht wirklich wichtig, dass heißt hilft bzw. bereichert sie den Empfänger nicht, können die Minuten des Schreibens schlicht gespart werden.

2. Handelt es sich bei dem Schreibanlass um ein persönliches Thema, eine größere Bitte oder einen größeren Dank, ist der persönliche Kontakt (oder per Telefon) der Email vorzuziehen. Außerdem ist der persönliche Kontakt doch eigentlich viel schöner und viel unmissverständlicher.

3. Ist der Schreibanlass geprüft, und der Bedarf einer Email tatsächlich vorhanden, hat die Email es verdient eine entsprechende Betreffzeile zu bekommen. Diese sollte den Leser aufmerksam machen und ihn vorab informieren, um was es in der Email geht. Kürzel wie „Fwd:“ sollten gelöscht werden.

4. Jede Email beginnt mit einer angemessenen, ausformulierten, persönlichen Anrede.

5. Der Inhalt einer Email muss kurz gefasst und äußerst Verständlich sein. Eine Email ist kein philosophischer Text, bei dem der Leser mitdenken muss oder gar Fragen offenbleiben.

6. Sowohl die korrekte Schreibweise als auch die angemessene Wortwahl sind in geschäftlichen Emails unumgänglich. Ferner sind Smileys wie ;-) und Kürzel wie LOL, MFG, LG oder THX unangebracht.

7. Zu Zeiten des Briefverkehrs kam die Post einmal täglich, Emails erreichen den Posteingang 24 Stunden 7 Tage, das heißt aber auch, dass Emailempfänger 24 Stunden 7 Tage die Woche abgelenkt seien könnten. Also: in Kreativ- oder Intensivarbeitsphasen den Posteingang schließen!

8. Zwar sind Massenemails wie „Hat jemand den Locher gesehen?“ lustig, doch sind sie weder notwendig, noch betreffen sie das ganze Unternehmen. Wird auf kleinere Verteiler, eventuell dann auch thematisch geordnet mehrere, geachtet, bekommen erstens nicht mehr alles alles mit und zweitens wird nicht mehr jeder mit allem gestört.

9. Emails müssen nicht umgehend beantwortet werden. Ist der Inhalt zur Kenntnis genommen worden, kann frei entschieden werden, welche Relevanz die empfangene Email hat und zu welchem Zeitpunkt sie beantwortet sein muss, sofort ist es jedenfalls nicht immer.