Sep 17

Autor: danny

Tue Gutes und sprich darüber. Eine alte Weisheit – gültiger denn je.

Am gestrigen Donnerstag war Ernst Prost – Geschäftsführer eines schwäbischen Motorenölherstellers – zu Gast bei Harald Schmidt. Dies mag etwas ungewöhnlich sein, da sich ein CEO nicht zwangsläufig als Talk Gast für eine Late Night Show eignet. Noch dazu ein kaum bekannter.

Umso erfrischender war der Auftritt dann aber (siehe Video weiter unten). Und wirklich wirklich gute Werbung. Herr Prost hat humorvoll pariert und dennoch weniger mit Witz geglänzt, als viel mehr echte Sympathie erzeugt. Er trifft beim Thema Thilo Sarrazin den Nagel in 2 Sätzen auf den Kopf (Hallo FAZ, könnt Ihr mal Eure Schreiberlinge zu ihm in die Schule schicken!!!!), verlässt die politische Bühne aber damit auch sofort wieder und sammelt weiter fleißig Sympathiepunkte im Bereich Wirtschaft. Sein Vermögen bekomme nicht sein Sohn vererbt, dies soll der Gesellschaft in Form einer Stiftung zurückgegeben werden. Ok, hier wird er nochmal kurz politisch. Aber auf so brillante Art und Weise, dass man diesen Ernst Prost – trotz der Tatsache, dass er Schwabe ist (tschuldige Matthias) – einfach mögen muss. Kollegin Julia will schon gleich sein Motorenöl kaufen (obwohl sie nicht einmal ein Auto hat, aber sie meinte, vielleicht geht es auch zum Kochen).

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Aug 24

Autor: Julia Neuhaus

Since I am a child I have a serious mental disorder (especially from a German bookkeepers point of view): making other people happy makes me extremely happy. I never cared about the fact if the person would return whatever I did because I did it just for myself in some way because of that feeling of warmth and the exitement I feel, when I see somebody being surprised by something nice he/she didn´t expect. My heart wants to do a somersault and I have to smile about one million times afterwards when I remember the moment. I deeply believe in the fact that if everybody would give good energy freely, everybody would get lots of good energy from all kinds of sources and overall happiness and health and peace on this planet would increase immensely.

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Aug 17

Autor: Danny

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“There is also no clothing policy at Neflix, but no one has come to work naked lately”
– Patty McCord, 2004, Netflix

Manche Unternehmen sehen es sehr locker und befreien ihre Mitarbeiter von unendlich langen Handbüchern und Vorschriften. Über das obenstehende Zitat sind wir bei der Recherche für einen Kunden zum Thema “Kultur und E-Commerce” gestoßen. Die gesamte Präsentation zum Unternehmen NETFLIX ist auch bei Slideshare abrufbar (absolut empfehlenswert!). Sogar der UniSpiegel hat darüber berichtet und stolze 169 Kommentare sind dazu bisher abgegeben worden.

Neben Netflix sind natürlich auch die “usual suspects” wie Google (Hunde in der Firmenzentrale), Microsoft (Shopping Mall und Sport Center auf dem Unternehmensgelände, was natürlich “Campus” genannt wird) oder auch IBM Vorbilder, wenn es um eine neue Arbeitskultur geht.

Der Schuhverkäufer Zappos, erst kürzlich von Amazon übernommen, schreibt seine eigene Erfolgsstory. Delivering Happiness – das sollte auch jeder Personalchef mal gelesen haben. Al Bundy ist soooo 90er.

Vielleicht noch von Interesse:

http://www.inc.com/magazine/20090501/the-zappos-way-of-managing.html

http://www.lrn.com/images/LRN_Images/About/ebay_CaseStudy.pdf

http://wiki.media-culture.org.au/index.php/Amazon_-_Corporate_Culture

… und wer die wirklichen Ideen der “New Economy” immer noch für Spielerein hält, denen an der Börse gezeigt wurde, womit sich letztlich Geld verdienen lässt, der sollte aus heutiger Sicht noch einmal das cluetrain manifesto lesen und überlegen, wie Amazon & Co. ihren Markt gewonnen haben.

Autor: danny

Jun 18

Frithjof Bergmann – nicht zum ersten Mal als Gast auf unserem Blog – lässt seinen Gedanken zur Wirtschaftskrise freien Lauf. Und das ist gut so, denn seine Gedanken sind immer erfrischend, kontrovers, anschauenswert. Dachten auch wir uns und geben Ihnen gern etwas fürs Wochenende mit:

 

Und damit nicht genug. Nach dem Sprung folgen die weiteren 5 Teile.

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Mai 20

Autor: Andreas Mojzisch

witpdf.jpg Dass ein Spaziergang in der Natur der Erholung dient, scheint eine Binsenweisheit zu sein. Doch gibt es wirklich Belege dafür, dass die Natur unser Verhalten und Erleben beeinflusst? Können wir unsere Konzentrationsfähigkeit steigern, wenn wir in der Mittagspause einen Spaziergang im Park unternehmen? Und verhalten wir uns unseren Kollegen gegenüber anders, wenn wir uns in der Natur oder in einer belebten Stadt befinden? Diese Fragen wurden in mehreren aktuellen psycholo­gischen Experimenten untersucht.

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Apr 22

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen ergeht, aber ich langweile mich so.

Ich langweile mich in endlosen Meetings, in Gesprächen, auf Konferenzen, bei Empfängen, bei der Arbeit, beim Lesen der meisten Email-Texte. Bei Podiumsdiskussionen langweile ich mich besonders. Bei PowerPoint Präsentationen habe ich geradezu Schmerzen.

Ich langweile mich mit Menschen, die mir immer und immer ihre Probleme schildern (ich bin ja Berater) und an keiner Lösung interessiert sind und mir zu jedem Vorschlag, den ich entwickle mit: „ja, aber “ antworten.

Und denke mir immer: ich gehe jetzt. Aber ich gehe nie. WARUM NICHT ?

WIE KOMMT DAS NEUE IN DIE WELT???

KAMPF DER LANGEWEILE IM JOB!

Leute, lacht mehr! Seid lustiger! Präsentiert und redet kürzer. Haltet einfach mal den Mund.

Geht nach Hause oder spazieren und macht Euch einen schönen (Frei)Tach, wenn es langweilig wird.

Beendet die Meetings und überlegt Euch, ob und warum Ihr eine Mail schreibt, wenn Ihr nix zu sagen habt. Schont nicht nur die Bäume. Schont mich. BITTE.

Und: Unterfordert Eure Mitarbeiter nicht! Denen geht es genauso wie mir. Glaubt mir:

Bore Out ist schlimmer als Burnout!

Schönes Wochenende!

Ihre Sophia v. Helpenstein

Apr 09

 

Autor: Sophia von Helpenstein

Neulich war ich auf einer großen Konferenz einer großen deutschen Bank zum Thema Changing Leadership.

Es wurde viel über weibliche Führungskräfte gesprochen (vor allem von Männern).

Ich habe gelernt, dass Frauen oft Kinder haben und ein Unternehmen fortschrittlich ist, wenn es den Frauen ermöglicht, die Kinder in den Betriebskindergarten zu geben und Teilzeit arbeiten (natürlich vornehmlich, wenn sie nicht Führungskräfte sind). Männer sind fortschrittlich, wenn sie sagen, dass sie Kinder haben und es schaffen, sie einmal in der Woche ins Bett zu bringen.

Frauen sind empathischer und haben in der Regel „ein Händchen für die Mitarbeiterführung“.

Frauen verbessern das Arbeitsklima und eigentlich bedauert jeder, dass es sie so wenig gibt in Führungspositionen, Vorständen und Aufsichtsräten.

Alle sind sich einig.

In den skandinavischen Ländern, die die Quote durchgedrückt haben, zeigt sich, dass Unternehmen, deren Aufsichtsorgane weitgehend paritätisch besetzt sind, wirtschaftlich erfolgreicher sind.

Ich habe in über 20 Jahren Beratertätigkeit viele Männer getroffen, die „so gerne mit Frauen arbeiten“ .

Jeder ist dafür, (mehr) Frauen einzustellen?

Im Aufsichtsrat der 200 größten Unternehmen (Top 200) in Deutschland sind Frauen zu 7,8 % vertreten. Über die Hälfte von ihnen (57,4 %) wird von Arbeitnehmervertretungen entsandt. Der Anteil der Unternehmen ohne eine Frau im Aufsichtsrat liegt bei über einem Drittel.

In den 100 größten Unternehmen (Top 100) nur eine Frau im Vorstand. Bei den Top 200 sind es nur elf, dies entspricht einem Anteil von gut einem Prozent.

Das Zukunftsinstitut sagt, dass “der prognostizierte Mangel an jungen Arbeitskräften die Nutzung des weiblichen Humankapitals zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor machen wird. Innovative Unternehmen zeigen schon heute, wie es gelingen kann, das weibliche
Humankapital auch über Familienphasen hinweg zu nutzen.”

Noch Fragen ?

Schönes Wochenende !

Ihre Sophia v. Helpenstein